far far away
  It`s Fiji Time
 

Ich habe das Paradies gefunden!!

„Bula Fiji“


Meine letzten Monate auf der anderen Seite der Welt sind nun angebrochen und bald heißt es goodbye Australia. Ich mag noch gar nicht daran denken.
Aber bevor es soweit ist steht noch ein Traumurlaub bevor....

In den letzten Monaten hatte ich nur wenig Freizeit, weil ich sehr viel gearbeitet habe. Darum habe ich mich, als es mal wieder an die Urlaubsplanung ging, dafür entschlossen nach Fiji zu fliegen. Ich hatte eigentlich keine Ahnung von dem Land, aber als ich die Bilder von den vielen kleinen Inseln mit den traumhaft schönen Stränden und dem wunderschönen Wasser gesehen habe, musste ich da einfach hin!

Fiji ist eine Inselgruppe im Südwestpazifik und liegt etwa 2.100 km von Auckland ( Neuseeland) entfernt.

Am 29.02 war es dann soweit. Ich musste Abschied von meinen Freunden und meinem „zu Hause“ in Darwin nehmen. Und auch der Abschied von meinen Arbeitskollegen einen Tag zuvor, fiel mir besonders schwer.... Ein Freund hat mich um Mitternacht zum Flughafen gefahren und dann ging alles ganz schnell und ich war weg. Ich konnte und wollte nicht glauben das ich jetzt vielleicht für immer Abschied von Darwin nehme musste und ich konnte meine Tränen dann nicht mehr verdrücken.

In Fiji angekommen, war dann durch die Müdigkeit und die ganzen neuen Eindrücke erst mal alles vergessen! Fiji war wieder einmal total anders als alles was ich bis jetzt gesehen habe.
Am Flughafen in Nadi wurde mir gleich eine Kette aus Muscheln um den Hals gelegt und ich habe  gemerkt das die Touristen hier „wie Könige“ behandelt werden.
Als mir dann auch noch mein Koffer abgenommen wurde, habe ich mich ein bisschen geschämt. Mir war es total unangenehm so behandelt zu werden.
Mit dem Taxi wurde ich dann zu meinen Hostel gefahren und ich konnte auf dem Weg schon ein paar Eindrücke von Nadi gewinnen.

Angekommen in meinem 36 Betten Zimmer war ich total platt und wollte eigentlich nur schlafen. Mein Hotel- Hostel Mix lag genau am Strand und ich war super enttäuscht, weil das Wasser total dreckig und auch der Strand nicht wirklich schön war. 36 Betten in einem Zimmer war mein Rekord. Es ist aber eigentlich ganz egal, ob nun 8 oder 30 Leute in einem Zimmer sind. Geschlafen habe ich trotzdem wie ein Baby

Am nächsten Morgen bin ich schon früh aufgewacht und habe mit Blick auf den Strand und das Meer gefrühstückt.


Dann wartete ich mit gepackten Sachen auf meinen Tourbus, der schon eine halbe Stunde überfällig war !
Da ich die Woche auf Fiji nicht nur am Strand verbringen, sondern soviel wie möglich vom „wahren“ Fiji sehen wollte, habe ich eine Tour mit „Fiji Experience“ gebucht. 
Es ist einfach die beste und sicherste Möglichkeit alleine zu reisen, neue Leute kennen zu lernen und so viel wie möglich von dem Land zu sehen.
Weil die Touren normalerweise aus einer Gruppe von ca. 30 Leuten bestehen, habe ich mich ein bisschen gewundert, als ich von einem Kleinbus für 8 Leute abgeholt wurde.
Von dem Fahrer wurde ich  total „verarscht“. Er sagte mir, dass es sich bei seinem Bus für das Taxi zum Flughafen handelt und ich war erstmal sehr verwirrt. Aber nach ein paar Minute stellte sich heraus das er diesen Joke mit jedem neuen Passagier macht.
 Im Bus saßen nun außer mir noch 2 Mädels aus Dänemark, unser Tourguid und der Fahrer des Büschens. Wir fuhren dann zum nächsten Hostel und es stieg noch eine Amerikanerin ein. (Natürlich erst nach dem sie sich auch anhören musste, dass dies der Bus zum Airport sei).



Dann war unsere kleine Minigruppe komplett.
Nachdem sich einer nach dem anderen vorgestellt hat, wurde uns unser Programm für die nächsten 4 Tage erzählt.
Viti Levu ist die größte Insel der Fiji- Gruppe und mit rund 580.000 Einwohnern leben etwa drei Viertel der Gesamtbevölkerung Fidschis auf Viti Levu.
Ich glaube mit Fiji Experience ist es die einzige Möglichkeit, diese Insel innerhalb von wenigen Tagen zu erkunden und nicht nur die schönen Seiten von Fiji kennen zu lernen.

Unser erstes Ziel war der Besuch des „Nadi Markets“.
Dieser Anblick hat mich überwältigt, nicht nur die Vielzahl der verschiedensten Früchte waren neu für mich, auch die Art und Weise wie die Früchte verkauft wurden, war sehr beeindruckend.
Die Einheimischen hatten teilweise nur wenige Früchte zu verkaufen und haben diese auf ein Stück Zeitung auf den Boden gelegt und so präsentiert.









In Nadi Town stand bei einem Stadtbummel ein „Sulu“ ( Eine Art Rock) und die Zutaten fürs Mittagessen auf unserem Einkaufszettel. Bei unser kleinen Shopping Tour  habe ich den ersten negativen Punkt von Fiji zu spüren bekommen.
Die Leute sind zwar super gastfreundlich aber können einem auch gehörig auf die Nerven gehen, indem Sie einen einfach nicht in Ruhe lassen. Immer wieder versuchen die Ladenbesitzer einen in Ihren Laden zu locken und irgendwelche Sachen zu verkaufen.

Weiter ging es zum „Natadola Beach“ wo wir uns am wunderschönen, menschenleeren Strand ein bisschen entspannen konnten. Nachdem wir dort unser Lunchpaket gegessen, und dabei einige sehr interessante Geschichten über Fiji von unserem Tourguid gehört haben, kamen plötzlich 2 Frauen und haben nur für unsere kleine Truppe einen „Markt“ aufgebaut. Am liebsten hätte ich Ihnen den ganzen selbst gefertigten Schmuck, der z.B. aus Heizähnen und Muscheln bestand, abgekauft.






Später haben wir die kleine „Malomalo Village“ besucht.
Dies ist ein Einheimisches Dorf in dem noch fast alle Bräuche und Regeln von früher gelten. Natürlich mussten auch wir als Besucher uns an bestimmte Regeln halten und so durften wir das Dorf nur mit unserem Sulu (auch Sarong genannt) betreten. Auch die Männer kamen nicht drum herum ihre Beine mit einem Rock zu bedecken .
Dann tauchten wir in die Geschichte Fijis ein. Wir saßen in einer Hütte, die nur aus Bambus und Palmen bestand. Ich habe sehr gestaunt als uns erzählt wurde das nicht mal Nägel verwendet wurden. In dieser Hütte war nichts außer einem Bett, indem sogar gerade ein Mann geschlafen hatte.





Ja hier herrscht eindeutig „Fiji i Time“.  Es gibt hier keine Uhren. Fiji Time ist eine Stunde früher, eine halbe oder 3 Stunden später und auch Tage können vergehen bis eine Verabredung zustande kommt.
Richtig interessant wurde es, als unser Tourguid angefangen hat, uns Geschichten über den Kannibalismus zu erzählen.

In einer aufwändigen Zeremonie hat man die Feinde zubereitet, teilweise sogar lebend, und anschließend verspeist. Dabei kam nur das "Beste" Besteck und Geschirr zum Einsatz. Das letzte bekannte Opfer des Kannibalismus ist der englische Missionar Thomas Baker, der am 21. Juli 1867 im Dorf Nabutautau im Zentrum der Insel Viti Levu getötet und verspeist wurde.....
Auch die Kava Zeremonie ist ein großes Thema auf Fiji. Kava ist das Nationalgetränk Fijis. Es besteht aus einer Mischung von Wasser und dem Pulver einer gemahlenen Pfefferpflanze. Es hat einen sehr hohen Stellenwert in
der Kultur der Fijianer und wird bei jedem größerem Anlass getrunken. Auch heute kommt man als Besucher nicht drum herum, einmal dieses Getränk zu probieren.
Ich könnte wohl noch stundenlang über die Fiji Bräuche sprechen, sie haben mich sehr beeindruckt und
fasziniert.





In den nächsten Tagen stand dann Sand Boarding, Kava Zeremonien, Kayaking, Schwimmen, Tauchen, Schnorcheln, Bilibili Rafting und meine Highlights dem „Jungle work“ und dem Besuch einer „Local school“ auf dem Programm.
Dann war meine Tour mit Fiji Experience auch schon fast zu Ende und ich musste mich dann, zurück in Nadi, von der Truppe verabschieden.


Sand Boarding




Kava Zeremonien




Kayaking





Bilibili Rafting






zu Besuch in einer "Local school"







An meinem letzten Tag auf Fiji habe ich eine von den vielen kleinen Inseln der Fiji- Gruppe besucht. Fiji besteht aus über 300 kleinen Inseln, da fällt die Entscheidung natürlich sehr schwer welche von den Inseln man besuchen möchte.
Letztendlich habe ich mich dann für eine Combo aus „South Sea Island“ und „Bounty Island entschieden.

 



South Sea Island











Bounty Island










Its not perfect, its paradiese







Kommentare zu dieser Seite:
Kommentar von Nadine( ), 20.04.2010 um 17:46 (UTC):
wunderschöne fotos das leben scheint noch so unberührt und froh zu sein, auch wenn man nicht den luxus hat, den man aus deutschland kennt!!



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